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Forscher an der Yale University haben nun ein Virus ermittelt, das aus der gleichen Familie wie der Tollwuterreger stammt und aggressive menschliche Hirntumore im Tierversuch abtöten kann. Wie das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe berichtet, lässt sich der Erreger mit Hilfe eines auf Lasertechnik basierenden bildgebenden Verfahrens bei der Arbeit sogar beobachten. Es ergab sich, dass das so genannte Vesicular-Stomatitis-Virus (VSV) erstaunlich schnell auf Tumorherde reagierte und Krebszellen auf dem Weg ins Hirninnere selektiv abtötete, das gesunde Gewebe aber intakt ließ.
In dem Experiment wurde zunächst ein Glioblastom, die häufigste und aggressivste Form von Hirntumoren beim Menschen, in das Gehirn der Mäuse verpflanzt. Vor der Transplantation wurden die Tumorzellen genetisch so verändert, dass sie einen roten Markierungsstoff abgaben, der sich in der Laser-Mikroskopie des Mäusegehirns zeigen würde. Die VSV-Zellen erhielten dagegen einen grünen Markierungsstoff. Das Virus wurde dann intravenös durch den Schwanz der Tiere gegeben. Nach wenigen Tagen beobachteten die Forscher bereits, wie das grüne Virus seinen Weg ins Gehirn fand und die roten Tumormassen und einzelnen Tumorzellen selektiv infiltrierte. Normale Zellen wurden hingegen links liegen gelassen. "Wenn das Virus die Tumorzellen infiziert, werden sie zunächst grün, schwellen dann an und zerbersten schließlich", berichtet van den Pol. Das erinnere an einem Ballon. "Wenn man den immer weiter aufbläst, platzt er schließlich. Es bleibt zwar etwas übrig, aber das ist kein Ballon mehr. In unserem Fall existieren zum Schluss nur noch tote Zellen, die sich nicht mehr teilen können."
Immerhin für Hirntumore. Man kann nur hoffen das es der Wissenschaft irgendwann mal gelingt die Geisel Krebs von der Menschheit zu nehmen.
Quelle: heise online, Technology Review
Geschrieben von Stefan Jahn in Wissenschaft um 21:07 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
Ein Touchscreen kennt ja jeder. Man tippt mit dem Finger auf einem Punkt des Bildschirms und der Computer weiß die Position des Fingers und kann entsprechend darauf reagieren. Nun, habt ihr mal drüber nachgedacht ob der Computer auch mehrere Finger gleichzeitig interpretieren kann? Rein intuitiv - eher bedingt durch das angebotene System - benutzen wir bei Touchscreens in Bankautomaten oder wo auch immer ja eigentlich immer nur einen Finger.
Die normalen Touchscreens können nur einen Berührungspunkt feststellen und verarbeiten. Nach den Informationen von heise online hat der Computerwissenschaftler Jeff Han das Problem gelöst und ein Multi-Touchscreen vorgestellt.
Sein vorgestelltes Display ist 1 m x 70 cm groß, ist druckempfindlich was zusätzliche Anwendungen ermöglicht und stellt das hochauflösende Bild per Rückprojektion dar. Laut der Aussage von Jeff Han soll es auch noch kostengünstig in der Herstellung sein.
Auf jeden Fall ermöglich das erfassen mehrere Eingabepunkte auf dem Touchscreen vielfältige neue Möglichkeiten. Schaut euch unbedingt dazu das faszinierende Video auf der Homepage von Jeff Han dazu an.
Jetzt noch das passende Betriebssystem, oder nur die GUI, die das ganze perfekt umsetzt und wir können den Computer wirklich intuitiv bedienen. Irgendwann holen wir doch noch mal die ganzen SF-Filme ein. Wie war das nochmal mit der Bedienung der Computer im Film "Minority Report"?
Geschrieben von Stefan Jahn
in Hardware, Wissenschaft
um
11:31
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Das man mit Lego-Technik einiges bauen kann ist klar, es gibt ja schließlich genug Bausätze über Autos, Bagger, Maschinen und andere technische Spielereien.
Wer will es etwas komplexer und abgehobener? Mit seinem neuen Auto in Lego-Technik zu protzen ist doch langweilig. Es ist doch viel aufseheneregender wenn man eine Differenz-Maschine (Info), eine Spinne, Roboterarm oder sogar eine Turing-Maschine (Info) vorweisen kann. Was die Turing-Maschine angeht, ich dachte immer die kann man nicht nachbauen und ist nur ein gedankliches Experiment (um Schüler zu ärgern).
Auf der Webseite Lego Technic Home page findet man weitere hübsche Bauanleitungen. Veil Spaß beim Nachbauen.
Quelle: GadgetMania
Geschrieben von Stefan Jahn
in Kurioses, Wissenschaft
um
21:48
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| Trackbacks (0)
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