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Zuvor hatten Bundesregierung und EU-Kommission deutlich gemacht, dass sie keine Möglichkeit sehen, Banken, Versicherungen und Privatanleger an den Kosten des geplanten Rettungspakets für Griechenland zu beteiligen.Quelle: Sueddeutsche
War ja so klar, die Banken sind mal wieder irgendwie Schuld an der ganzen Misere. Und wer darf für den Schaden gerade stehen? Nicht die wo die Sache verschuldet hat, nein, es ist mal wieder das normale Volk das jetzt belastet wird.
Passend dazu auch diese Information über Ackermann bzw. die Deutsche Bank:
Auch die Deutsche Bank hat mit griechischen Anleihen Geschäfte gemacht. Mit gut 30 Milliarden Euro sind deutsche Banken insgesamt der drittgrößte Gläubiger Griechenlands - auch deshalb warnt Ackermann vor einem Bankrott der Hellenen. "Wir müssen kleinere Brände löschen, bevor noch größere entstehen", formulierte der Manager bereits Mitte März. Die deutschen Banken - nicht die Deutsche Bank - hätten dort "beträchtliche Milliarden im Feuer".Quelle: Sueddeutsche
Also, die Deutsche Bank, wie einige andere Banken auch, haben mit der Krise in Griechenland und den Anleihen ein mehr als gutes Geschäft gemacht. Jetzt wo die Situation in Griechenland zu eskalieren droht und somit die Geschäfte der Bank mit in den Keller zieht wollen die Banken für die "riskanten" Geschäfte nicht gerade stehen. Jetzt soll wieder der Staat bzw. das Volk einspringen und die Kosten übernehmen.
Ist doch ein Klasse Signal für die Banken: Egal was für ein Schaden ich anrichte, ich hab nichts zu befürchten. Den Schaden bezahlt nachher jemand anderes und der Vorstand wird im schlimmsten Fall noch mit einer astronomischen Abfindung entlassen.
Wo bleiben von den Regierungen, Parteien die besagten Regeln für Banken um die Finanzgeschäfte wieder soweit unter Kontrolle zu bringen das so eine Krise nicht mehr passieren kann?
Geschrieben von Stefan Jahn
in Politik
um
22:53
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Momentan wird ja kräftig darüber diskutiert ob man der griechischen Regierung bei seinen enormen Schulden helfen soll. So ist angedacht das auch Deutschland einen Geldbetrag dafür leistet. Als ob wir das Geld selber nicht auch benötigen würden. Aber ist das überhaupt rechtlich möglich? Im Maastricher-Vertrag gibt es eine "No-Bail-Out-Klausel" die es untersagt das man anderen europäischen Staaten hilft wenn die Regierung in finanzielle Schwierigkeiten gerät:
Artikel 104 b
(1) Die Gemeinschaft haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens. Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines anderen Mitgliedstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens.
Quelle: Vertrag über die Europäische Union - Amtsblatt Nr. C 191 vom 29. Juli 1992
Wenn die Politiker jetzt anfangen diese Klausel zu brechen, den Vertrag zu brechen, was ist dieser dann noch wert? Was zählen dann noch die restlichen Punkte wie Schuldengrenze oder die Kriterien für den Euro?
Geschrieben von Stefan Jahn in Politik um 22:55 | Kommentare (2) | Trackbacks (0)
Quelle: Alles Schall und Rauch, YouTube
Geschrieben von Stefan Jahn
in Überwachung
um
23:25
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Sachen gibts. Die letzten drei Wochen war ich ja in Afrika, genauer gesagt in Namibia. Dort hat mich die Badische Zeitung angerufen. Wegen meinem kürzlich abgelegten Diplom bei der KTSI in der Schweiz. Da frägt man sich woher die Zeitung diese Information hat. Nun gut, jetzt bin ich in der Badischen Zeitung. Hat doch was.
Was die Erklärung bzw. Beschreibung meines Diploms in der Zeitung angeht. Nunja, Telefongespräche von Deutschland nach Afrika sind nicht gerade billig. Musste mich also kurz halten. Und "komplizierte" Sachen sind nicht gerade einfach am Telefon zu erklären.
Geschrieben von Stefan Jahn
in Privates, Schule
um
01:27
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In den letzten Tagen hat man ja viel über Energiesparlampen und der Abschaffung der Glühbirnen lesen können. Die Hamsterkäufe von Glühbirnen der Leute wollen mir irgendwie nicht in den Kopf. Nunja, aber besser ist folgendes Zitat von Silvana Koch-Mehrin.
Die Liberalen empörten sich derweil darüber, dass die EU nicht dem Verbraucher die Wahl lässt, für welche Art der Beleuchtung er sich entscheiden will: "Dass eine EU-Behörde vorschreibt, welche Produkte überhaupt erhältlich sind, ist eine Bevormundung der Bürger", sagte die FDP-Europaabgeordnete, Silvana Koch-Mehrin, am Dienstag in Berlin. "Die Wahl zwischen einer Glühbirne und einer Energiesparlampe sei die freie Entscheidung der Verbraucher, die dafür auch selber die Konsequenzen tragen müssten. Die Bürger zahlen ihre Stromrechnung selber und werden dann schon die richtige Entscheidung treffen." - Quelle: Netzeitung
Hören sich die Politiker eigentlich selber Reden? Je nach dem wie es ihnen passt legen die ihre Argumente aus. Das Zitat kann man wunderbar umgestalten:
"Dass eine deutsche Behörde vorschreibt, welche Computerspiele überhaupt erhältlich sind, ist eine Bevormundung der Bürger", sagte der Computerspieler, Hans Mustermann, am Dienstag in Berlin. "Die Wahl zwischen einem ungeschnittenen Spiel und einer zensierten Version sei die freie Entscheidung der Spieler, die dafür auch selber die Konsequenzen tragen müssten. Die Spieler zahlen ihre Spielekonsolen und Spiele selber und werden dann schon die richtige Entscheidung treffen."
"Dass eine deutsche Behörde vorschreibt, welche Filme überhaupt ungeschnitten sind, ist eine Bevormundung der Bürger", sagte der Filmfam, Hans Mustermann, am Dienstag in Berlin. "Die Wahl zwischen einem ungeschnittenen Film und einer zensierten Version sei die freie Entscheidung der Kinozuschauer, die dafür auch selber die Konsequenzen tragen müssten. Die Kinozuschauer zahlen ihre Tickets an der Kinokasse selber und werden dann schon die richtige Entscheidung treffen."
Man könnte das Spiel noch endlos weitertreiben...
Geschrieben von Stefan Jahn
in Politik
um
18:26
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Heute Abend läuft um 20:15 Uhr auf Pro7 der Film "Apocalypto" von Mel Gibson. Im Original geht der Film 139 Minuten und hat eine Freigabe von "ab 18" Jahren.
Im deutschen Fernsehen gibt es leider die Regel - in meinen Augen ziemlich bescheuert - das keine Filme ab 18 Jahren erlaubt sind. So gilt, so weit ich weiß, das Filme vor 22:00 Uhr höchsten "ab 12" sein dürfen und ab 22:00 Uhr ist höchstens "ab 16" erlaubt. Somit schafft es nie ein Film ungeschnitten ins deutsche Fernsehen.
Dadurch wurden schon viele schöne und interessante Filme im deutschen Fernsehen kaputt gemacht. Seis durch Logikbrüche oder das durch das fehlen der Gewalt die "Botschaft" des Filmes verloren geht. Bestes Beispiel dafür sind so Filme wie "The Hills have Eyes", "From Dusk till Dawn", "Starship Troopers", "Saw", "Robocop" oder auch "Bravehart".
Zurück zu Apocalypto, dieser Film lebt auch durch die brutale Darstellung. Aber Pro7 - gezwungenermassen - sendet den Film um etliche Minuten gekürzt. Im Internet wird von einer Kürzung von über 4 Minuten bis sogar von vollen 20 Minuten ausgegangen. Pro7, muss sowas sein? Wenn ihr schon den Mut habt solche Filme zu zeigen, so verstümmelt sie doch nicht immer so.
Anderseits, generell mal nachgefragt: Muss diese komische Altersbegrenzung im Fernsehen überhaupt sein? Meiner Meinung nach sollten Filme "ab 18" im Fernsehen erlaubt sein. Von mir aus erst ab 22:00 Uhr, wobei ich gegen 20:15 auch nichts hätte. Und was den "Jugendschutz" angeht, es gibt ja immer noch Eltern. Zu meiner Zeit wurde mir von meinen Eltern strikt das anschauen solcher Filme im Fernsehen untersagt. Wir mussten dann rechtzeitig zu Bett gehen.
Geschrieben von Stefan Jahn in Kino und TV um 19:42 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Da fehlen einem dir Worte. Aber bei "Zensursula" wundert mich gar nichts mehr.
Die erwähnte Pressemitteilung enthält übrigens folgenden Text:
Von der Leyen besucht "Wolkenstürmer"
Connemann lädt Ministerin in Westoverledingens jüngste Krippe
Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann wird die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ursula von der Leyen am 10. August 2009 die Kinderkrippe "Wolkenstürmer" in Westoverledingen besuchen. Diese ist am 02. Mai eröffnet worden und bietet jeweils 15 Betreuungsplätze am Vor- und Nachmittag an. Vier Mitarbeiterinnen betreuen die Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Nach einer Erweiterung der Grundschule sind die "Wolkenstürmer" in einem separaten Trakt der Schule untergebracht.
"Wolkenstürmer" ist die erste kommunale Kinderkrippe im Landkreis Leer. Ab dem Jahr 2013 sind die Kommunen dazu verpflichtet, die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu gewährleisten. "In Westoverledingen ist man diesen Schritt bereits gegangen und bietet ein modernes Versorgungsangebot für die Jüngsten", so Connemann. Die Mittel für den Bau der Kinderkrippe stammen aus dem Konjunkturpaket, das am 27. Januar 2009 verabschiedet worden war. Die Kommunen erhielten 70 Prozent der 10 Milliarden Euro. Die Länder sind dazu verpflichtet, 65 Prozent dieser Bundesmittel in die Bildung zu investieren- also in die Ausstattung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen. "Ich freue mich, der Bundesministerin das Westoverledinger Vorzeigeprojekt zeigen zu können".
Eine recht offene Pressemitteilung. Also ich kann nicht entdecken das nur ein geschlossener Personenkreis erwünscht ist. Und falls doch, wozu gibt man dann eine Pressemitteilung raus wenn man doch keine Presse haben will?
Quelle: netzpolitik.org, YouTube
Geschrieben von Stefan Jahn
in Politik
um
23:56
| Kommentar (1)
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Weitere Infos: Piratenpartei Deutschland, Kurzmanifest der Piratenpartei, Piratenpartei Baden Württemberg
Quelle: YouTube
Geschrieben von Stefan Jahn in Politik um 12:33 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Geschrieben von Stefan Jahn in Politik um 11:12 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Wahre Worte...
Quelle: YouTube
Geschrieben von Stefan Jahn in Politik um 20:57 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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